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Tamara Ibragimowa


Geboren in Moskau, studierte Tamara Ibragimowa Klavier, Theorie und Komposition und absol­vier­te 1983 die Fakultät für Komposition des Genssins Musikinstituts in ihrer Heimat­stadt. Lehraufträge für Musiktheorie und Komposition in Baku und Moskau folgten. Für das renommierte Musikjournal Sowjetskaja musika verfaßte sie mehrere Artikel und Interviews über Musiker aus verschiedenen Ländern.


Als Komponistin war sie an einer Reihe internationaler Musikprojekte beteiligt, so in Indien, Holland, Deutschland, Österreich, Belgien und den USA. Ihr besonderes Interesse gilt der Orchester- und Kammermusik, hier wiederum der Musik für Soloinstrumente sowie elektronischer Musik. Ihre Werke wurden in russischen und ausländischen Fernseh- und Radioprogrammen vorgestellt. Als Komponistin war sie bei der Musik-Biennale Zagreb, dem Heidelberger "Gegenwelten"-Festival und dem Festival für zeitgenössische Musik in Baku vertreten. Seit vielen Jahren ist sie auch ständige Teilnehmerin es wichtigsten (sowjet-) russischen Festivals für Neue Musik, des "Moskauer Herbsts", wo ihre größeren Werke uraufgeführt wurden.


Tamara Ibragimowa war mehrfach Stipendiatin der Internationalen Ferienkurse für Neue Mu­sik Darmstadt, außerdem der holländischen "Gaudeamus-Stiftung" sowie des Brahmshauses Baden-Baden. 1995 erhielt sie zudem ein Kompositionsstipendium der Bundesrepublik Deutschland. Mittlerweile gehörte sie selbst mehreren Stiftungsjurys an, so im Rahmen des Internationalen Komponistinnenwettbewerbs Mannheim 2001. Sie ist Mitglied des Russi­schen Komponistenverbandes, der GEDOK und der Künstlergilde.


Im WS 2004/2005 wurde der 3. und 4. Satz aus dem Sinfonie "Zum Gedenken an Charles Baudelaire" durch das Sinfonieorchester TonArt Heidelberg e.V. uraufgeführt.



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