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Richard von Bracken


Richard „Rick“ von Bracken, geboren in Marburg/Lahn, erhielt als Kind klassischen Klavierunterricht, gründete mit 13 eine Schüler-Jazzband, brachte sich mit 14 selbst das Saxophonspiel bei und trat schon als Jugendlicher mit zahlreichen regionalen Jazz- sowie Rockgruppen auf. Nach dem Musikwissenschaftsstudium in Heidelberg setzte der leidenschaftliche Disco-Tänzer Ende der 1980er Jahre seinen Teenager-Traum endgültig in die Tat um, bestritt fortan seinen Lebensunterhalt als professioneller Saxophonist. Neben Auftritten mit bislang über 300 Ensembles aller Arten von Jazz, Pop, Klassik und experimenteller Musik in Europa und den USA, etlichen CD-Einspielungen sowie Rundfunksendungen leitet er auch eigene Formationen, unterrichtet und komponiert.


Die ersten Aufführungen seiner Werke (u. a. „Konzert für Saxophon und Orchester“, 1983) erlebte Richard von Bracken noch als Schüler. Nach einer längeren Periode, in der er vorwiegend Jazz-Titel, Pop-Songs und Big-Band-Arrangements veröffentlichte, schrieb er 2000 erstmals wieder eine Komposition für klassische Besetzung („Suite für Streicher und Holzbläser“, uraufgeführt im Februar 2001). Kompositorisch mischt er gern unterschiedlichste musikalische Genres und verarbeitet sie nahtlos zu einem eigenständigen Ganzen, wobei ihm seine umfangreiche Erfahrung mit den verschiedensten Stilen sehr zugute kommt. Zu seinen wichtigsten Einflüssen zählt er die Wiener Klassik, europäische Romantiker, Filmkomponisten wie Ennio Morricone sowie den amerikanischen Zeitgenossen John Adams, dessen Humor und rhythmischen Einfallsreichtum er besonders schätzt.




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