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Elisabeth Fuchs




Gut, dass wenigstens die Sprache der Musik international ist. Und als Landsfrau der Herren Mozart, Haydn, Schubert, Bruckner und Mahler bringt Elisabeth "Lisi" Fuchs Musikverständnis und Dirigierkompetenz sozusagen von Haus aus mit. Apropos von Haus aus: Eigenen Angaben zufolge beschränkten sich die künstlerischen Qualitäten der 1976 im oberösterreichischen Kirchdorf/Krems geborenen Gastwirtstochter zunächst auf das gemeinschaftliche Singen unterm Weihnachtsbaum. Dann aber wechselte sie auf das Musikgymnasium Linz, wo sie Unterricht in Oboe, Klarinette und Klavier erhielt, und schrieb sich noch während der Schulzeit zum Oboenstudium am Linzer Bruckner-Konservatorium ein. Nach dem Abitur 1995 Studienbeginn in Salzburg mit den Fächern Musik und Mathematik, außerdem Dirigieren am Mozarteum bei den Professoren Karl Kamper, Dennis Russell Davies und Jorge Rotter seit 1998.



Damit nicht ausgelastet, gründete sie im gleichen Jahr die Junge Philharmonie Salzburg und den Orpheus Chor; auf den Programmen beider Ensembles finden sich neben den klassisch-romantischen Repertoirestücken auch zahlreiche Uraufführungen. Überhaupt ist Eigeninitiative ihr größter Trumpf: Mit Ullmanns „Kaiser von Atlantis“ und der „Weißen Rose“ von Zimmermann stellten Elisabeth Fuchs und ihre MitstreiterInnen unabhängige Opernproduktionen auf die Beine, die im festspielfixierten Salzburg für Furore sorgten. Seit Herbst 2001 ist sie Dirigentin des Sinfonieorchesters TonArt Heidelberg; daneben studiert sie im Rahmen des Erasmus-Austauschprogramms an der Musikhochschule Köln bei Michael Luig und Marcus Creed.




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